Wir sitzen alle gemeinsam im Klassenzimmer. Neon licht scheint von der Decke und draußen ist es noch fast dunkel. Ich starre raus und erkenne die Umrisse der Bäume, ein paar einzelne Vögel fliegen vorbei. Du erzählst deine Witze. Ihr alle lacht als wärst du lustig, als wärst du toll. Du versuchst süß zu sein, du versuchst interessant zu sein. Ich höre nicht mehr zu und eure Stimmen verschwimmen zu einem leisen Rauschen im Hintergrund. Ich denke an damals, die Erinnerung läuft ab wie in einem Film. Wie wir glücklich waren und uns niemand etwas konnte. Wie wir wir selbst waren und keine Angst vor der Zukunft hatten. Keinen Gedanken an Folgen haben mussten. Wir lebten wie wir es wollten.
Es klingelte und ich wurde wieder in die Realität gerissen. Eure Stimmen wieder genau neben mir und ich wende den Blick nach vorne. Ihr kriegt mich nicht runter. Keiner von euch. Ich werde kämpfen, auch wenn das meiste wofür es sich zu kämpfen lohnte in der Vergangenheit liegt. Ich werde nicht aufgeben, denn dann bin ich keinen Deut besser wie ihr. Ich werde weiter schweigen und hoffen, dass das alles hier ein Ende findet. Das ich hier weg kann und mein Leben aufbauen kann. Dass ich frei sein kann.
Montag, 30. Januar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
Worlds apart
Some day you will find me
I haven't gone too far
I miss the way we were back then
How we laughed
I can feel you in my heart
I haven't gone too far
I miss the way we were back then
How we laughed
I can feel you in my heart
There's a world in your eyes I can see it getting brighter
All the hours that we turned into days
We were young seemed like life would go on last forever
All I had was you by my side
All the hours that we turned into days
We were young seemed like life would go on last forever
All I had was you by my side
Sonntag, 22. Januar 2012
we're smiling but we're close to tears
Traurige Blicke in unseren Augen, über unsere trockenen Blicke kommen die Worte die wir sprechen um versuchen zu lösen was nicht gelöst werden kann. Unsere brüchigen Stimmen versuchen uns gegenseitig zu trösten. Fragen in unseren Köpfen. Wie weit werden wir gehen? Was bleibt am Ende? Wirst du sie aufgeben? Hoffnungsloses Seufzen. Deine Arme auf dem Tisch abgestützt und den Kopf in deinen Händen vergraben. Ich sehe ihr in die Augen, deiner Tochter. Die Traurigkeit ist wie ein Schleier über deinen sonst strahlenden braunen Augen. Du fragst warum du nicht ein normales Leben haben kannst. Ohne Probleme. Ist das so schwer? Keiner hat eine Antwort darauf, keiner weiß warum. Doch auf einmal setzt du dich aufrecht hin und sagst, du hast noch Hoffnung und du hast noch nicht aufgegeben.
Ich hatte noch nie so viel Respekt vor jemandem wir vor euch beiden.
Ich hatte noch nie so viel Respekt vor jemandem wir vor euch beiden.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Nachtleben
Sie saß auf dem Dach, mitten in der Nacht. Es war kalt aber das war unwichtig. Sie saß da und betrachtete den Himmel, die Unendlichkeit. Sie wünschte sich, fliegen zu können. Höher als je ein Vogel kommen würde. Sie sieht nach oben und spürt die Grenzenlosigkeit. Auf einmal fühlt sie sich so klein und ihre Probleme werden unbedeutend. Sie spürt das Leben und vergisst ihre Sorgen. Sie ist frei, für diesen Moment.
Wortlos.
Hätte es etwas geholfen, wenn ich dieses Mal den Mund aufgemacht hätte?
Hätte ich irgendwas ändern können?
Hätte ich irgendwas erreichen können?
Wenn ich doch nur einen Tag mit dir hätte.
Ich würde dir alles sagen.
Das Schweigen brechen, warum auch immer.
Mit der Hoffnung irgendwas zu bewirken.
Hätte ich irgendwas ändern können?
Hätte ich irgendwas erreichen können?
Wenn ich doch nur einen Tag mit dir hätte.
Ich würde dir alles sagen.
Das Schweigen brechen, warum auch immer.
Mit der Hoffnung irgendwas zu bewirken.
Dienstag, 17. Januar 2012
Ich tanze auf den Dächern dieser Zeit
ich tanze auf den Dächern dieser Zeit. Ich breite meine Arme aus und sehe in die Sterne. Ich fliege. Ich atme die Freiheit ein und nie wieder aus. Die Gedanken weit weg, nur ich und die Nacht. All der Stress, all die Sorgen sind weg. In mir ist nur noch Lebenslust und Hoffnung. Ich fliege und betrachte mein Leben von oben, ich bin so dankbar für alles was ich habe.
Sonntag, 15. Januar 2012
Steh auf, geh raus, lebe.
03:57 Uhr, ich bin wach und setze mich auf mein Bett, ich schaue hinaus in die schwarze Nacht, schaue in die Sterne. Mal wieder denke ich darüber nach, was ich falsch gemacht habe, in meinem Leben. Was ich eigentlich getan haben muss, um so was zu verdienen. Doch dann wurde mir klar, dass meine Jugend irgendwann enden wird. Dass ich dann erwachsen sein werde und mich ärgern werde, über die Momente in denen ich traurig rum saß. In denen ich mal wieder alles viel zu nah an mich gelassen habe. Ich holte mein Ipod und hörte Musik, mir wurde klar dass es so nicht weitergeht. Ich dachte an all die schönen Dinge die in den letzten Wochen passiert sind und mir viel auf dass es viel mehr waren, als die Momente in denen es mir schlecht ging. Ich legte mich hin und schlief wieder mit einem Lächeln ein. Ich wusste dass ich ab jetzt alles ein wenig anders machen würde. Alles ein bisschen besser sehen würde.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Dienstag, 10. Januar 2012
Stay positive ♥
Ich saß da und hab mich mal wieder gefragt was ich alles falsch gemacht habe. Warum es nicht einmal so laufen kann wie ich wollte. Warum sich meine Träume nicht ein mal erfüllen konnten. Aber mir wurde klar dass ich so nicht weiterkomme. Ich muss weitermachen und weiterkämpfen. Ich werde fallen, natürlich werde ich das. Aber dann kann ich aufstehen und weitermachen. Ich werde mich selbst finden und wenn ich glücklich bin werde ich euch alle auslachen. Jeden einzelnen von euch, der mir Steine in den Weg gelegt hat.
Und ein Dankeschön an Sarina für den Blogaward ♥
Sonntag, 8. Januar 2012
ich war noch niemals in New York, war noch niemals richtig Frei.
Sie könnt ein Taxi nehmen dort am Eck oder Autostop und einfach weg. Die Sehnsucht in ihr wurde wieder nach. Sie dachte über ihren Aufbruch nach.
Einfach weg hier und irgendwo hin. Herum fahren und neues entdecken. Alles hier hinter sich lassen und frei sein. Wie schön es wäre gerade einfach irgendwo mitten in Amerika zu sein. Nach Las Vegas und alles Geld verspielen, sich zusaufen heiraten und alles wieder vergessen. Irgendwo hin fahren wo dich keiner kennt und du du selbst sein kannst. Mit Hippies rumfahren und jeden Tag wo anders aufwachen. Mal mittendrin sein und dann wieder da, wo noch niemand wahr. Mal etwas wagen. Dem Alltag entfliehen. Doch sie konnte hier nicht weg. Noch nicht. Alles was ihr im Moment blieb, war ihr Traum.
Einfach weg hier und irgendwo hin. Herum fahren und neues entdecken. Alles hier hinter sich lassen und frei sein. Wie schön es wäre gerade einfach irgendwo mitten in Amerika zu sein. Nach Las Vegas und alles Geld verspielen, sich zusaufen heiraten und alles wieder vergessen. Irgendwo hin fahren wo dich keiner kennt und du du selbst sein kannst. Mit Hippies rumfahren und jeden Tag wo anders aufwachen. Mal mittendrin sein und dann wieder da, wo noch niemand wahr. Mal etwas wagen. Dem Alltag entfliehen. Doch sie konnte hier nicht weg. Noch nicht. Alles was ihr im Moment blieb, war ihr Traum.
Samstag, 7. Januar 2012
When they said 'Speak now'
My mother accused me of losing my mind but i swore i was fine. You paint me a blue sky and go back and turn it to rain. I should've known.
Ich stehe in eurer Küche, du stehst vor mir. Mit dem Rücken zu mir, du hast mich noch nicht bemerkt. Ich bringe die Worte einer Begrüßung raus und schaue dich an. Du drehst dich zu mir und Lächelst. Nimmst mich in den Arm. Alles kommt wieder hoch, von unserer ersten Begegnung bis zu heutigen Tag. Es läuft ab wie ein Film in meinem Kopf. "Spiel das Lied nochmal, bitte noch ein mal." Will ich sagen aber ich bringe es nicht über mich. Ich wollte es noch mal von dir hören. Das Lied das du immer gespielt hast, als alles schön war. Als sie noch nicht da war. Ich trete zurück und Lächle dich an. Ich sage kein Wort. Ich atme tief ein und die Gefühle kamen wieder hoch. Das Lied dass ihr mir gesungen habt, als du mir Komplimente gemacht hast, als ihr mich angerufen habt. Ich wandte mich ab und schon stand ich im Flur. Mir wurde klar dass du mir niemals gehören würdest. Es tat weh doch ich wollte nicht traurig sein. Ich wollte glücklich sein. Die Erinnerungen mussten also reichen.
Ich stehe in eurer Küche, du stehst vor mir. Mit dem Rücken zu mir, du hast mich noch nicht bemerkt. Ich bringe die Worte einer Begrüßung raus und schaue dich an. Du drehst dich zu mir und Lächelst. Nimmst mich in den Arm. Alles kommt wieder hoch, von unserer ersten Begegnung bis zu heutigen Tag. Es läuft ab wie ein Film in meinem Kopf. "Spiel das Lied nochmal, bitte noch ein mal." Will ich sagen aber ich bringe es nicht über mich. Ich wollte es noch mal von dir hören. Das Lied das du immer gespielt hast, als alles schön war. Als sie noch nicht da war. Ich trete zurück und Lächle dich an. Ich sage kein Wort. Ich atme tief ein und die Gefühle kamen wieder hoch. Das Lied dass ihr mir gesungen habt, als du mir Komplimente gemacht hast, als ihr mich angerufen habt. Ich wandte mich ab und schon stand ich im Flur. Mir wurde klar dass du mir niemals gehören würdest. Es tat weh doch ich wollte nicht traurig sein. Ich wollte glücklich sein. Die Erinnerungen mussten also reichen.
STOP!
Hey, ich will nicht getaggt werden, okay? Ich werde das eh nicht zurück machen also von dem her! :)
Donnerstag, 5. Januar 2012
Just me
Und dann lag ich da, auf meinem Bett und die Musik auf volle Lautstärke aufgedreht. Ich lag da und dachte nach, über dich und über gestern. Über Sonntag und letztes Jahr. Plötzlich legte sich ein Filter über meine Augen und ich sah nur noch verschwommen. Ich blinzelte und eine Träne lief meine Wangen hinunter. Ich schloss die Augen und lächelte. Ich weinte wieder aber diesmal nicht, weil ich traurig war. Ich weinte weil ich so glücklich war. Ich wollte diesen Moment festhalten, nichts konnte mir diesen Moment nehmen. Ich sprang auf, wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und rannte durch mein Zimmer. Ich war glücklich. Endlich war ich glücklich.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Mgmt - kids
No time to think of consequences
Kennst du diese kleinen Momente, wenn es dir gut geht? Ich meine wenn alles irgendwie perfekt scheint? Wenn du es geschafft hast, einem Tief zu entkommen. Es wieder Bergauf geht und du glücklich bist. Ich laufe euren Flur entlang und sehe die weiße Wand an, es sieht so seltsam leer aus. Es war die Wand, an der die Bilder mit den Gedichten über euch hingen. Es waren die Gedichte die ich so oft schon gelesen habe. Ich laufe weiter und an der Ecke stehen die Kartons, ihr bereitet euch für den Umzug vor. Doch alles in mir wollte schreien "Bitte zieht nicht um, ihr könnt dass hier doch nicht zurück lassen." Doch ich schwieg und freute mich. Ich wollte den Tag genießen weil ihr es geschafft habt, mich zum lachen zu bringen. Aus dem Wohnzimmer hörte ich euch singen und eure Instrumente spielen. Ich hörte euch lachen. Ihr habt das Lied gesungen, dass ich schon immer mit euch verbunden hatte, von Anfang an. Ich wollte nicht mehr wo anders sein. Nur hier und dieses Glück spüren.
Sonntag, 1. Januar 2012
and here i go again
Wenn man sich entscheiden muss, zwischen dem was man liebt und dem was man ist.
Du bist nicht du selbst und du wirst geliebt, sie sagen sie lieben dich für das was du bist und doch musst du dich für sie verändern. Versuchst du du selbst zu sein schauen sie dich nur dumm an oder bringen unnötige Kommentare. Du fühlst dich nicht wohl, so willst du nicht weitermachen. Doch du hast diesen Weg gewählt, so zu sein wie sie dich wollten. Du kannst von hier aus nicht zurück ohne zu zerstören was jetzt ist. Du kannst nicht so weitermachen ohne dich selbst dabei zu zerstören. Früher oder später wirst du daran untergehen, egal was du nun tust. Also hoffst du, es regelt sich von selbst. Dass sie dich akteptieren ohne es zu wissen. Du hoffst dass die Zeit irgendwie vergeht, dass du es doch schaffst. Doch wenn du merkst, dass du am warten zerbrichst stehst du vor der Entscheidung. Und was jetzt? Wählst du all diejenigen die du liebst? Oder wählst du dich selbst?
ZWEITAUSENDZWÖLF
Ein neues Jahr beginnt, wir werden neue Dinge erleben, wir werden uns neu verlieben, wir werden neu scheitern und wir werden erneut wieder aufstehen. Ich freue mich auf ein wunderbares Jahr und eine wundervolle Zeit mit den tollsten Meschen der Welt. Auf das, was nun kommen wird, auf ein neues Lebensjahr. Lasst uns leben, als wäre es unser letztes. Lasst uns alles ausprobieren und nichts unversucht lassen. Unsere Ängste lassen wir hinter uns. Wir leben.
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